Gute Kohlenhydrate und schlechte Kohlenhydrate

Tagtäglich, also beim Einkaufen, beim Gang ins Restaurant Kochen oder beim Kochen sollte man sich immer bewusst sein, welche Sorten von Kohlenhydraten man für den Körper zu sich nehmen sollte und welche nicht. Fangen wir einfach mal mit den schlechten Kohlenhydraten an:

Getreideprodukte: Kohlenhydrate zeichnet sich nicht durch die Art des Zuckers aus, der bei der Verdauung entsteht.  Diese Kohlenhydrate sind mit Stoffen kombiniert sind, die für den menschlichen Körper einfach  schädlich wirken.

Fast alle „klassischen“ Getreidesorten enthalten Lektine und Gluten. Diese Stoffe wurden von der Pflanze vor tausenden von Jahren als Abwehrstoffe gegen Fressfeine produziert. Gluten wirkt relativ schwerwiegend, da es die Darmwand durchlässig für Fremdstoffe macht.

Dadurch gelangt es irgendwann in den Blutkreislauf und  befestigt sich an körpereigene Eiweiße. Dadurch wird das Immunsystem angegriffen. Als Abwehr wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Dabei wird natürlich der eigenen Körper geschädigt. Viele Auto-Immunkrankheiten wie Multiple Sklerose, Schilddrüsen-Probleme (wie z.B. Hashimoto), Arthritis oder Typ-1-Diabetes sowie eine große Menge anderer chronischer Krankheite können über die Wirkung von Lektinen, Gluten und anderen Getreidestoffen am Körper nachgewiesen werden.

Gluten und andere Lektine können auch ins Gehirn eindringen und lösen dort natürlich genau die selben Entzündungen aus. Vor kurzem wurden bestimmte Formen von Depression, Autismus und Alzheimer mit dem Konsum von Getreide-Produkten in Zusammenhang gebracht.
Falls man jedoch Getreideprodukte dauerhaft meidet, können viele dieser Leiden sich wieder dramatisch und vor allem sehr schnell verbessern.

Honig, Ahornsirup und andere natürliche Zucker-Alternativen: Machen wir uns nichts vor. Honig besteht je nach Sorte zu 25-45% aus Fruktose. Der Ahornsirup unterscheidet sich nur marginal davon. Auf der anderen Seite enthalten beide Produkte auch viele wertvolle Bestandteile, die sich natürlich positiv auswirken. Generell: Honig und Ahornsirup sind natürlich bessere Alternativen als weißer Zucker. Aber auch hier tut man gut daran, wenn davon weniger konsumiert wird.
Es soll keine schlechte Laune verbreitet werden, aber auch Agavendicksaft wird gerne als sehr positiv beworben. Hier ist der Fruktose-Anteil jedoch sehr hoch… . Also Achtung!

Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Soja und andere Hülsenfrüchte werden gerne als unheimlich gesund angepriesen. Doch hier sind ähnliche Probleme wie beim Getreide vorhanden. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Stoffen sind darin enthalten. Diese sind für Menschen aus mehreren Gründen nicht gesund: Sie schädigen das menschliche Immunsystem über die Darmwand, bringen die Darmflora durcheinander. Im Falle von Soja sind sogar Stoffe enthalten, die der menschliche Organismus mit weiblichen Geschlechtshormonen verwechselt.

Normaler Haushaltszucker: Der Haushaltszucker besteht zu etwa 50% aus Fruktose. Und dieser Stoff in Reinform wirkt auf den Körper problematisch. Wenn es geht, solltest du komplett darauf verzichten!

Gibt es denn jetzt überhaupt noch „gute“ Kohlenhydrate? Ja, diese gibt es…und sie kommen ohne gravierende Nebenwirkungen daher! Doch welche natürlichen und gesunden Energiespender gibt es?

Nüsse: Bestimmte Nüsse, wie z.B. Cashew-Nüsse oder Mandeln enthalten Kohlenhydrate in Form von Stärke. Nüsse enthalten zwar Phytinsäure, die die Aufnahme von Mineralien durch den Körper hemmt, aber sie sind in normalen Snack-Mengen (eine Handvoll pro Tag) nicht schädlich. Wer jedoch eine Nummer sicher gehen will, der kann die Nüsse über Nacht einweichen, spülen und dann wieder trocknen. Damit wird die Phytinsäure neutralisiert.

Weißer Reis ist die einzige Ausnahme unter den Getreide-Sorten! Reis ist zum einen glutenfrei und die schädlichen Abwehrstoffe der Reispflanze sind nur in der Schale vorhanden. Somit gilt geschälter Reis als harmlos und wer nicht ganz ohne Getreide auskommen kann, kann auf Reis und sogar Milchreis zurückgreifen.

Knollen gelten als natürliche Stärke-Speicher von Pflanzen. Geschält sind sie harmlos. Während normale Kartoffeln eher normal sind, sind vor allem Süßkartoffeln viel schmackhafter und sind deutlich reicher an Vitaminen und Mineralstoffen.

Gemüse enthält zu 90% immer eine gewisse Menge von Kohlenhydraten, die unschädlich wirken. Allerdings sind die Mengen hier sehr klein. Trotzdem kann jeder seinen Kohlenhydrate-Bedarf ganz einfach durch reichlich Gemüse und ein paar Früchten pro Tag decken. Warum das so ist wir in diesem Artikel klarer.

Früchte Fruktose kommt in den Früchten mit vielen Vitaminen und anderen wertvollen Stoffen vor. Wenn man Früchte mit wenig Fructose zu sich nimmt wie z.B. Beeren, kann man sie bedenkenlos essen. Früchte enthalten (wie Gemüse auch) Ballaststoffe, die den Aufbau an Mikroorganismen im Darm verbessert.

Pseudo-Getreide wie z.B. Buchweizen sind nicht mit Getreide verwandt! Es enthält auch nicht die gleichen Schadstoffe (zwar Phytinsäure, kann aber leich unschädlich gemacht werden). Buchweizen sind eher Samen (also keine Körner wie beim Getreide), die der Mensch (so wie Nüsse) seit langer Zeit gegessen hat und somit sehr gut vertragen kann. Jedoch gilt auch hier, dass es unter diesem Pseudo-Getreide auch schwarze Schafe gibt. Daher sollte man sich mit diesen wie auch allen anderen Nahrungsmittel sehr genau beschäftigen!

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